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Tiergesundheit aktuell - Ausgabe Schwein 3/2009

25.09.2009

Hygiene und Tiergesundheit
Keimdruckreduktion durch Reinigen und Desinfizieren

Es gehört für die meisten Schweinehalter zur normalen, und auch ehr lästigen Routine: das Reinigen und Desinfizieren der Stallabteile nach Abschluss eines Abferkel-, Aufzucht-, oder Mastdurganges. Muss das immer sein? Ja es muss, sagt Tierärztin Dr. Anja Rostalski aus der Tierarztpraxis Günter Mues in Hilter am Teutoburger Wald, und beschreibt hier das optimale Vorgehen bei Reinigung und Desinfektion.

Hormone in der Ferkelproduktion
Kleine Helfer mit großer Wirkung

Biologische und arbeitswirtschaftliche Vorteile haben dazu geführt, dass Hormone immer häufiger in Ferkelerzeugerbetrieben zur Zyklussteuerung eingesetzt werden. Doch beim Einsatz von Hormonen ist es entscheidend, diese sehr gewissenhaft einzusetzen, um erfolgreich zu sein. Um Erfolg zu haben, muss aber auch eine genaue Wirkung der Hormone bekannt sein. Caroline Abouzia beschreibt im folgenden Beitrag, welche Hormone es gibt und wie sie nutzbar sind.

Ferkelkastration:
Langfristig Ausstieg aus Ferkelkastration anstreben

Seit dem 1. April müssen in Deutschland die Ferkel, die im QS Programm produziert werden, vor der Kastration ein Schmerzmittel erhalten. Andere Länder in Europa gehen andere Wege: Sie nutzen CO² als Narkosegas oder Isofluran oder betäuben den OP- Bereich lokal. Welche verschiedene Möglichkeiten es gibt und wie sie auf das Ferkel wirken, dazu äußert sich Frau Prof. Dr. Sabine Kästner im Interview. Sie ist Diplomate ECVAA sowie Fachtierärztin für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie an der Klinik für kleine Haustiere, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover.

Veterinär Symposium
Viel Neues rund um die Ferkelgeburt

Die bela-pharm GmbH & Co. KG veranstaltete kürzlich zum 26. Mal ihr jährliches Veterinär Symposium. Dr. Stephan Bergmann, Mitglied der Geschäftsleitung, konnte über 300 Tierärzte im Hotel Waldhof begrüßen. Neben der Vorstellung einer Innovation der Firma bela-pharm im Bereich der Behandlung der Eisenmangelanämie bei Kälber durch die Tierärztin Petra Stahl, Mitarbeiterin in der Zulassungsabteilung der bela-pharm, gab es viel Neues rund um die Geburt von Ferkeln und die Ferkelproduktion an sich.

Mykotoxine
Einfluss von Zearalenon und Deoxynivalenol auf das Immunsystem von Absatzferkeln

Deoxynivalenol – besser bekannt als Vomitoxin – und Zearalenon, werden beide vom Pilz Fusarium sp. Produziert und als Mykotoxine bezeichnet. Der bei uns häufig vorkommende Pilz Fusarium graminearum beispielsweise produziert Deoxynivalenol und Zearalenon und sechs weitere Mykotoxine, die zur Gruppe der Trichothecene gehören. So ein „Cocktail" verschiedener Trichothecene gemeinsam mit Zearalenon ist eine sehr häufig im Feld auftretende Situation. Verena Starkl stellt im folgenden Beitrag einen Versuch vor, der die schädliche Wirkung von Mykotoxinen auf das Immunsystem untersuchte.

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