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Tiergesundheit aktuell - Ausgabe Schwein 4/2012

17.12.2012

Nicht nur sauber, sondern keimarm: Reinigung und Desinfektion beugen Erkrankungen vor

Die Probleme im Bereich Darmgesundheit sind ein immerwährendes Problem in den Schweinebeständen. Mangelnde Hygiene und Desinfektion begünstigen diese Infektionen. Maßnahmen sind gefragt, die den Keimdruck niedrig und damit Magen-Darm-Flora stabil halten, damit gesunde Schweine optimale Leistungen erzielen können.

Antibiotika Einsatz in der Tiermedizin: Wie sieht die Zukunft im Bereich der Schweinehaltung aus?

Am 20. September 2012 hat das Bundeskabinett die 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes beschlossen mit dem Ziel, durch schärfere Kontrollen, strengere Auflagen und bessere Transparenz den Gebrauch von Antibiotika in Tierhaltungen zu reduzieren. Anlass für die Gesetzesänderung ist das seit Jahren v. a. im Humanbereich zunehmende Auftreten von multiresistenten Bakterien, denen durch die Entwicklung neuer wirksamer Antibiotika kaum mehr zu begegnen ist. Politik und Verbraucherschützer sehen, bestärkt durch vermeindliche oder tatsächliche Lebensmittelskandale der jüngeren Vergangenheit, die Schuld vor allem in Massentierhaltung und dem Umgang mit Antibiotika bei Tierärzten und Landwirten. Dr. Anja Rostalski, Tierärztin beim TGD Bayern e.V., erklärt den Stand der Dinge.

Altes Virus, neue Symptome

Monitoring-Programm zu Influenza beim Schwein bringt überraschende Ergebnisse

Eigentlich ist die Influenza Erkrankung bei Schweinen eine bekannte Erkrankung und die Symptome bei infizierten Tieren eindeutig. Doch seit dem Sommer 2010 beobachten Landwirte und Tierärzte neue Symptome, die bisher nicht im Zusammenhang zu Influenza standen. Dr. Stefan Pesch berichtet über die überraschenden Ergebnisse eines Monitorings in den Schweinebeständen Nordwestdeutschlands.

Atemwegserkrankung: Nicht nur im Winter hat Husten Hochsaison

Gerade in der kalten Jahreszeit ist Hochsaison für Atemwegserkrankungen. Sie zählen zu den wichtigsten Kostenverursachern in der Schweinehaltung. Husten kann viele Ursachen haben. Dr. Heike Engels gibt einen Überblick über die wichtigsten Erkrankungen in deutschen Schweinebeständen und gibt einen Überblick, wie den Infektionen vorgebeugt werden kann.

Wie funktioniert die intradermale Impfung von Schweinen?

In der modernen Schweineproduktion kommt es aufgrund steigender Bestandsgrößen und Ferkelzahlen häufig zu einer Zuhnahme des Infektionsdruckes im Bestand. Gerade in wirtschaftlich unruhigen Zeiten sollte das ideale Ziel in der Schweinehaltung die Minimierung oder sogar Eliminierung von Infektionserregern sein. Neben einer Verbesserung von Managementmaßnahmen und dem gezieltem Einsatz von Antibiotika spielen Schutzimpfungen bei Ferkeln, Mastschweinen und Sauen besonders im Hinblick auf die Lebensmittelsicherheit, eine wichtige Rolle. Relativ neu ist die intradermale Impfung mit IDAL. Thomas Wengenroth stellt die Details dazu vor.

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