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Tiergesundheit aktuell - Ausgabe Rind 3/2011

16.09.2011

Rindergrippe: Was Kälbchen nicht schafft, schafft Kuh nimmer mehr

Die Rinder- oder Kälbergrippe verursacht jedes Jahr Aufzuchtverluste von etwa 500.000 Kälbern bzw. 100 Millionen Euro. Teuer sind nicht nur Totalausfälle und Behandlungskosten, als Folgekosten schlagen spätere Leistungseinbußen bei Mastgewicht und Milchleistung zu Buche. Dabei könnten Betriebe ihren Bestand mit einem Impfstoff gegen die Primärerreger der Rindergrippe wirksam schützen, wenn im Rahmen einer Bestandsimpfung alle impffähigen Tiere geimpft werden, also neben jungen Kälbern auch tragende Kühe und Färsen, meint unser Autor Thomas Wengenroth.

Aktuelles Interview: Die Zukunft der Rinderimpfstoffe:

Aktuell sind über 50 Impfstoffe in Deutschland für Rinder zugelassen. Gegen manch einen Krankheitserreger gibt es mehrere Präparate von unterschiedlichen Herstellern. Zuständig für Zulassung und staatliche Chargenprüfung solcher Impfstoffe und Sera ist in Deutschland das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) im hessischen Langen. Dieses dem Bundesgesundheits-ministerium zugeordnete Bundesinstitut ist eine Forschungseinrichtung, die sowohl Human- als auch Veterinär-Impfstoffe sowie weitere biomedizinische Arzneimittel für Menschen bewertet. Regina Bartel sprach für Tiergesundheit aktuell mit einem Expertenteam des PEI über die notwendigen und wünschenswerten Impfstoffe beim Rind.

Serie Klauenerkrankungen: „Pijl's Rotation der medialen Hinterklaue" - Teil 1

Im 7. Teil der Serie Klauenerkrankungen berichtet René Pijl aus Jever über das Klauenleiden „Pijl's Rotation der medialen Hinterklaue"- bislang für vielen noch ein ungeschriebenes Blatt, doch mit einer rasanten Entwicklung.

Kurz notiert: Die Transitfütterung - kritsche Situation für den Stoffwechsel

Kurz notiert: Zitzenpflege: Gesunde Zitzenhaut beugt Mastitis vor

Kälbertränke: Kälber tränken leicht gemacht

Das wichtigste Futtermittel des Kalbes in den ersten Lebenswochen ist die Milch, entweder als Vollmilchtränke oder als Milchaustauscher. Diese Phase im Leben des jungen Rindes ist zwar nur von kurzer Dauer, aber von entscheidender Bedeutung für das weitere Leben. Dr. Heike Engels gibt Tipps für die Wahl der richtigen Tränkemethode und stellt die Kälbertränkeautomaten an einem Praxisbeispiel vor.

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