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Tiergesundheit aktuell - Ausgabe Rind 2/2012

08.10.2012

Pansenazidose und Ketose:

Geringe Fruchtbarkeit durch „Zivilisationskrankheiten"?
Hohe Milchleistungen bedeuten eine Herausforderung für die Tierernährung einerseits und harte Anforderungen an das Verdauungssystem, den gesamte Stoffwechsel und an das Fruchtbarkeitsgeschehen andererseits. So sind seit einigen Jahren Pansenazidosen ein immer größeres Problem in den Milchviehherden geworden. Neumelkende Kühe sind zu etwa 20% von der schleichenden Form dieser Stoffwechselkrankheit, auch als „Zivilisationskrankheit" bezeichnet, betroffen. Dr. Siegfried Kalchreuter erklärt, wie es zur Azidose kommt und welche Auswirkungen dieses auf den Körper hat.

Fruchtbarkeitsservice

Was leistet er?

Eine schlechte Herdenfruchtbarkeit kostet den Landwirt bares Geld. Dabei schlagen nicht nur höhere Besamungskosten und Kosten für den Tierarzt und Medikamente zu Buche. Verluste ergeben sich auch durch die reduzierte Milchproduktion, weniger Kälber sowie insgesamt höhere Remontierungskosten. Um auch zukünftig bestehen zu können, müssen die Milchviehbetriebe aber auch über eine solide ökonomische Basis verfügen. Dr. Heike Engels meint, ein Fruchtbarkeitsservice kann dabei helfen, die Herdenfruchtbarkeit zu verbessern.

Stoffwechselnotfall Gebärparese

Vorsorge hilft gegen Milchfieber

Von null auf hundert innerhalb weniger Tage - oft kann der Stoffwechsel der Kuh nicht mithalten. Wenn direkt nach dem Abkalben die Milchleistung rasant ansteigt und der Körper mit der Bereitstellung von Calcium und Phosphat nicht nach kommt, wird es ernst. Gebärparese kann lebensbedrohlich werden. Prophylaxe hilft, schwere Krankheitsverläufe zu verhindern oder wenigstens zu mildern. Regina Bartel beschreibt, was der hilft, damit sie zu ihren Calciumvorräten findet.

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