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Tiergesundheit aktuell - Ausgabe Rind 4/2009

02.12.2009

Dippmittel: Welches Produkt zu welchem Zweck?

Das Zitzendippen gehört seit Jahren zu den Standards der guten Melkarbeit. Es zählt seit vielen Jahren zu den anerkannten Vorbeugemaßnahmen im Bereich der Mastitisbekämpfung und der Prophylaxe gegen Euterentzündungen. Dabei gilt es seit jeher, den Spagat zwischen wirksamer Desinfektion, ausreichender Zitzenpflege und Lebensmittelsicherheit zu meistern. Kein Wunder, dass sich in diesem Spannungsfeld eine fast unüberschaubare Anzahl von Produkten für die Lösung dieser Aufgabe entwickelt hat. Was ist für den Milcherzeuger wichtig? Wie kann man Struktur in diese Vielfalt bringen? Tiergesundheit aktuell sprach mit Dr. Marion Tischer, Tierärztin für Herdenmanagement in Berlin.

Ei-Antikörper für einen besseren Start ins Leben

Seit langem bewegen sich in Deutschland die Kälberverluste auf einem sehr hohen Niveau von ca. 15%. Davon werden 75% durch Durchfallerkrankungen verursacht. Mit Antikörpern aus Hühnereiern lässt sich das Immunsystem stärken, lassen sich Durchfallerkrankungen einschränken und Verluste senken, wie Dr. Inge Heinzl berichtet.

Parasitenkontrolle:

Ist eine Aufstallungsbehandlung im Herbst nötig?

Wenn die Nächte kälter und die Tage kürzer werden, beginnt in vielen landwirtschaftlichen Betrieben der Weideabtrieb. Wie bereits vor und während der Weidesaison spielt auch bei der Aufstallung ein sicherer Schutz vor Parasitenbefall eine wichtige Rolle. Da Parasiten in den warmen Ställen ideale Bedingungen zur Entwicklung und weiteren Vermehrung vorfinden, empfiehlt Tierarzt Gregor Gründer aus Brokstedt in dem folgenden Interview eine effektive Aufstallungsbehandlung im Herbst. Er ist praktizierender Tierarzt in der Tierarztpraxis Stampa, Brokstedt. Über seine Erfahrung zum Thema Entwurmung berichtet danach Marko Voß. Er ist Landwirt in Arpsdorf.

Futteraufnahme:

Fressen alle Kühe gleich viel und oft?

Kühe müssen fressen und zwar möglichst viel. Von einer hohen Futteraufnahme hängt letztlich alles ab: die Milchleistung, die Stoffwechselgesundheit und auch die Futteraufnahme. Doch fressen eigentlich alle Kühe gleich oft und viel und könnte man die Futteraufnahme einzelner Tiere noch steigern? Dr. Kathrin Mahlkow- Nerge, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, beantwortet diese Frage im folgenden Beitrag.

Rindergrippe:

Erst die Diagnose, dann die Therapie

Mit Beginn der nasskalten und windigen Jahreszeit der Herbstmonate nehmen alljährlich die Klagen über Atemwegserkrankungen in Milchviehbertieben , insbesondere bei den spezialisierten Bullenmästern, zu. Betroffen von der Rindergrippe oder „Enzootischen Bronchopneumonie" sind im Wesentlichen Kälber und Jungrinden. Dr. Siegfried Kalchreuther beschreibt im folgenden Artikel, was Rinderhalter gegen dies Erkrankung tun können. Er ist der Leiter des Sachgebietes Milchviehhaltung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach/ Mittelfranken/ Bayern.

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