24 Stunden Erreichbarkeit
Großtiere: 02992 - 26 33
Kleintiere: 02992 - 90 36 46

Tiergesundheit aktuell - Ausgabe Rind 4/2013

19.01.2014

Schmerzen erkennen und lindern

Die Kuh brüllt unhörbar vor Schmerz. Und das ist nur von Vorteil: Denn um zu überleben, sind Wiederkäuer in freier Wildbahn darauf ausgerichtet, ihren Feinden niemals einen Schwäche zu zeigen. So versuchen sie als Fluchttiere möglichst vor ihren Jägern zu verbergen, dass sie verletzt oder erschöpft sind. Laute Schmerzäußerungen würden nur die Aufmerksamkeit auf sich selbst, die Beute, lenken. Beim Hausrind ist es ähnlich: Auch sie zeigen nur undeutliche, vage Schmerzäußerungen, was aber nicht bedeutet, dass Rinder keinen Schmerz empfinden. Leider führt dies oft dazu, dass ihre Leidensfähigkeit überstrapaziert wird.

Bei Rindergrippe schnell behandeln

Die kalte und nasse Jahreszeit beginnt und damit auch die Grippezeit. Dies trifft auch für Rinder zu die an Rindergrippe erkranken können. Die Sterblichkeit bei unbehandelten Tieren ist hoch, ebenso die Leistungseinbußen. Die Kosten summieren sich schnell auf mehrere 100€. Gute Haltungsbedingungen, viel Frischluft und auf den Betrieb abgestimmte Impfprogramme können das Risiko für eine Erkrankung jedoch verringern.

Mastitis - Der unsichtbare Geldvernichter: Was mangelhafte Eutergesundheit kostet

Klauenerkrankungen erkennen und vorbeugen

Der wirtschaftliche Schaden durch Klauenerkrankungen ist beträchtlich und kann unter Berücksichtigung aller Faktoren schnell die 500 € Grenze pro Krankheitsfall überschreiten. Dabei kann die jährliche Lahmheits-Inzidenz auf den Betrieben, je nach Gegebenheiten und Risikofaktoren, zwischen 5 und 180% variieren. Unter 10% ist ein sehr guter Wert, der tatsächliche Anteil ist in der Praxis meist deutlich höher.

zurück zu Infoletter Rind | Tierarzt für Großtiere